Selbstverteidigung
  

 
für jung und alt, weiblich oder männlich, ohne altersgrenzen.
Manche Ängste sind real und lassen sich nicht "wegreden". Wer in einer unsicheren Gegend wohnt und nachts
auf die Straße muß, wird durch Angst zu vorsichtigem und vernünftigem Verhalten angeregt.
Übermäßige Angst kann jedoch behindern. Grundkenntnisse in Selbstverteidigung sorgen dafür, dass reale
Ängste auf einem gesunden Niveau bleiben.
Selbstverteidigungsfähigkeiten erleichtern es auch Menschen mit generalisierter Angst oder mit geringem
Selbstvertrauen, entspannter durchs Leben zu gehen.

Hier werden geschult:   -  Stellungen                                          -  Schläge und Stöße
                                           -  Fallübungen                                      -  Tritte
                                           -  Körperlose Verteidigung                 -  Blöcke
                                           -  Atmung                                               -  Verteidigung am Boden
                                           -  Griffe                                                    -  Täuschen
                                           -  Würfe                                                   -  Treffen

                            



§ 32 Notwehr
 1.  Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.
 2.  Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich
      oder anderen abzuwehren.      
      

                                      Tips & Tricks zur Verteidigung und Sicherheit

                             

-  Schon vor der ersten körperlichen Auseinandersetzung ansetzen, das eigene Verhalten kontrollieren, die
   Situation nicht noch verschärfen, ggf. anpassen. Jedenfalls keine Sprüche klopfen, dem Angreifer herausfordern,
   ihn lächerlich machen, fluchen etc.

-  Sich den Rücken unbedingt freihalten

-  Sich möglichst nicht in die Enge, in eine Ecke oder an eine unübersichtliche Stelle treiben lassen.
   Helle Plätze mit Fluchtmöglichkeiten vorziehen. Bei mehreren Gegnern kann es vorteilhaft sein, eine Wand
   im Rücken zu haben.

-  Den größten psychologischen Erfolg hat man, indem man bei mehreren Angreifern zuerst den Rädelsführer
   angeht.

-  Bei einem Angriff, der mit Messern oder anderen Gegenständen vorgetragen wird, kann man einen Arm
   mit einer Jacke, Pulli, oder T.shirt umwickeln.

-  Zumindest äußerlich ruhig bleiben. Keine Panik. Panik ist nach außen erkennbar und stärkt den Mut der Angreifer.

-  Sich nicht vom furchterregenden Äußeren eines Gegners einschüchter lassen.

-  Umgekehrt aber den Gegenüber auch nicht unterschätzen. Körpergröße oder vermeintliche Schmächtigkeit
   sagen nichts über Brutalität oder Kampfkraft aus.

-  Sich nicht provozieren lasse. Auf " Anmache " gar nicht reagieren.

-  Auf Beleidigungen nicht reagieren. Das würde dem Angreifer zeigen,daß er eine verwundbare Stelle gefunden hat.

-  Wenn andere Menschen in der Nähe sind, diese gezielt ansprechen, um sie aus der Anonymität zu holen.
  
-  Keine mätzchen machen oder pseudocooles Verhalten an den Tag legen.

-  Besinnen auf verteidigungstaugliche Gegenstände, die man dabei hat, die zum Schlagwerkzueug mutierende
   Handtasche, der Regenschirm, die Jacke der Kugelschreiber, mit dem notfalls Stiche anbringen lassen.

- Geduldig sein und nicht um jeden Preis auf den Gegner einstürmen. Wenn nötig abwarten, bis der Gegner
   einen Fehler begeht. Diesen sofort und konsequent ausnutzen.